SPD und Grüne kritisieren Schaukelpolitik des Sottrumer CDU-Vorstandes

Zunächst große Unterstützung für einen gemeinsamen Kandidaten Wolfgang Linne, dann der „Fallrückzieher ohne Torerfolg“: Die Suche nach einem eigenen Bewerber für das Amt des Sottrumer Samtgemeindeürgermeisters wurde für gescheitert erklärt, nachdem auch die Unterstützung für einen Kandidaten aus dem Rathaus mehrfach von den Christdemokraten abgelehnt wurde. Und nun doch: Unterstützung für den Einzelbewerber aus dem Rathaus! Damit stellt sich der Vorstand der Sottrumer CDU öffentlich gegen den Wunsch ihrer eigenen Parteibasis, die in zwei Abstimmungen eine Unterstützung der Kandidatur Herrn Bahrenburgs abgelehnt und mehrheitlich für einen externen Kandidaten gestimmt hat. Dabei waren sich a l l e Parteien noch vor Wochen und Tagen einig: Die begonnene Umstrukturierung im Sottrumer Rathaus muss nach dem sehr gelungenen Einstieg der ersten Samtgemeinderätin, Frau Wendt aus dem Landkreis Verden mit einem kompetenten Bewerber von außerhalb des Rathauses fortgesetzt werden! Und auch die Suche nach einem neuen Leiter der Finanzabteilung außerhalb des Rathauses war offenbar erfolgreich.


Es war und ist somit keine Frage, ob der Bewerber aus der Samtgemeinde Sottrum kommt, sondern nur, ob der neue Samtgemeindebürgermeister willens und in der Lage ist, die dringend notwendige Strukturreform im Rathaus zu schaffen, um nur beispielsweise endlich die dort in der Schublade liegenden 64! Haushaltsabschlüsse abzuarbeiten damit die Gemeinden endlich einen verlässlichen Überblick über ihre Vermögensverhältnisse erhalten sowie den hauptamtlichen und
den ehrenamtlichen Bürgermeistern nach vielen Jahren Entlastung erteilen zu können.


Nur der erfahrene Volljurist Nicolas Fricke, der auch über Verwaltungserfahrung verfügt, unterstützt von SPD und GRÜNEN bietet die Gewähr, dass die Samtgemeinde Sottrum eine Verwaltung vorhält, die eine hohe Kompetenz, Bürgerfreundlichkeit und ein zukunftsorientiertes Rathausteam gewährleistet, das die in vielen Bereichen liegenden Rückstände endlich aufarbeitet und den Mitgliedsgemeinden die notwendige Unterstützung gibt.

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